Startseite
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 


http://myblog.de/flaxer

Gratis bloggen bei
myblog.de





Zusammenfasung mein Praxissemster

Nach fast einem ¾ Jahr melde ich mich wieder zurück. Ich habe einen triftigen Grund dazu. Aber in der Zeit ist auch einiges passiert. Kurzer Abriss des vergangenen 3/4 Jahres. Der letzte Sommer war eigentlich ganz cool. Mit Marie hatte ich kaum noch nennenswerten Kontakt, was auch nicht weiter wild ist. Wir haben uns nicht geliebt und dass wir uns trennten war mehr eine Erlösung für beide Seiten und die beste aller Entscheidungen. Die Trennung tat auch nicht besonders weh. Kurz und schmerzlos eben. Wir können aber nach wie vor miteinander.
Im August war ich mit Roger und Diana in London und Brighton. Das vergangene Party… äh Praxissemester in Stuttgart war eine super Erfahrung. Habe nun doch Airbus, Airbus sein lassen und eine klasse Stelle im Einkauf bei Daimler in Esslingen genommen. Viel gelernt, nette Kollegen kennen und schätzen gelernt. Auch Frauen waren dabei. Der Vollständigkeit sei erwähnt, dass im Aikauf mehr weilbliche Praktikanten waren, als männliche. Eigentlich müsste man meinen, ich sehe den Wald vor lauter Bäumen nicht, aber alle Frauen, die mich interessierten zeigten kein, oder nur wenig Interesse an mir. Zudem war keine dabei, die mich zu 100% aus den Latschen gekippt hat. Eher um Erfahrungen zu sammeln. ;-)Kurz vor Weihnachten passierte dann doch noch was erwähnenswertes. Matthias war zu Besuch. Wir fuhren in die Stadt. Erst mal auf der Heuß blöd angemacht, dass wir keine Frauen dabei haben. Verdammt da beißt sich der Fuchs in den eigenen Schwanz. Wie soll man jemanden kennenlernen, wenn man da nicht mal reinkommt. Vielleicht vor der Tür? Aufgeregt wie wir waren sind wir weiter. Scheiß Läden, scheiß Türsteher. Also ins Schocken. Mh cooler Laden, ungewöhnlich für Stuttgart. Nicht immer im Schaufenster zu Hip-Hop und R&B gelangweilt versuchen den gegenüber zu verstehen. Sondern fetziger Rock. Mal schaun was im Keller geht? Kaum die Treppe runter und ich leg mich einmal quer über die Tanzfläche. Aber da wer hebt mich auf. Jung, blond und sehr sympathisch. Verdammt hier gab es gar keine blöden Türsteher, dier gab es keine Ausweiskontrolle. Die ist doch nicht mal 18. Sie sagt mir, sie sei auch gerade erst gekommen und ihr ist das gleiche passiert, wie mir. Einmal über die Tanzfläche geledert. Naja wenn das nicht verbindet. Wir tanzen eine Weile, aber ich traue mich nicht weiter sie anzulabern. So schluss, sagt Matthias, der letzte Bus nach Esslingen fährt immer um 2:32 Uhr. Verdammt, was tun? Ich hole all meinen Mut zusammen und spreche sie noch einmal an: „Fallen dir die Männer öfter in den Arm?“ Matthias ruft. Wir verpassen den Bus. Nein, ich nehme noch mal all meinen Mut zusammen und frage sie nach ihrer Nummer. Sie habe kein Handy. Naja blöde Ausrede, aber sie hat ne Festnetznummer. Mh versuchen wir es. In der Woche rufe ich an. Wir verstehen uns gut am Telefon, wir verabreden uns zum Dinner beim Mexikaner. Naja ganz so jung ist sie zum Glück doch nicht. Sie arbeitet als Sozialkoordinator bei der Volkshochschule. Wir treffen uns noch ein weitere mal im Württembergischen Landesmuseum bevor ich dann in die Prüfungszeit in den Norden verschwinde. In der Prüfungszeit bekomme ich einen Anruf von ihr. Sie möchte einen Tanzkurs mit mir machen. Mh warum nicht. Ich hatte bei ihr kaum Hintergedanken. Letztendlich verstanden wir uns sehr gut, aber irgendwas fehlte, wir haben uns gut unterhalten, es gab keine großen Pausen, sie ist das keine Tussi, sie fährt mit dem Fahrrad zur Arbeit, was ich sagen will, wir hatten ähnliche Ansichten. Aber dennoch der Funke fehlte. Vielleicht war sie mir dann doch zu wenig Tussi. Ähnlich wie eine gute Kommilitonen von mir. hochgeknöpfter Kragen, ziemlich nice, aber kein Interesse es zu zeigen. Aber dennoch. Erfahrungen sammeln beim Tanzen kann nie schaden. Zudem habe ich noch nie an einem teilgenommen. Also Swing, Lindy-Hop, Jive, und Charleston. 3x bin ich dabei, danach war mein Praktikum vorbei und ich kehrte Stuttgart den Rücken. Am Anfang war es ungewohnt. Wir tanzten nicht ausschließlich zusammen. Es wurde getauscht, was mir anfangs komisch vorkam. Es waren auch ältere und sehr große Frauen dabei. Und nicht alle waren wirklich attraktiv. Am Ende aber haben wir unsere erlernten Schritte noch einmal zusammen geübt. Wir kamen uns beim tanzen näher, aber was entwickelt hat sich aufgrund dessen nichts. Was sollte das auch bringen? Ich wäre in einem Monat eh weg, und der Typ für eine Woche bin ich nun mal nicht. An meinem letzten Arbeitstag. Auch mein letzter Tanzkurstag luden uns beide meine Daimler Schmiedekollegen zum Essen ein. Wir waren beim Vietnamesen. Sehr lecker. Das war das letzte mal, dass ich alle gesehen habe. Ich bin allen sehr, sehr dankbar. Peter, Uli, Stefan meinem Betreuer und gewissermaßen ein Vorbild für mich, und Anne. Stefan ist in einer Art zu meinem Vorbild geworden, da er vom Charakter ähnlich ist wie ich. Er ist kein vorlauter Typ. Ebenso wie ich schaut und beobachtet er erst genau was um ihn herum für Leute sind und wie die ticken. Erst dann kommt er aus sich heraus. Auch von Uli habe ich viel gelernt, was sicher später wichtig für mich ist. Umgang mit Lieferanten, habe ich von beiden mitbekommen. Anders als Stefan ist Uli aber ein Typ, der überall alle Menschen auf seine Seite zieht. Als Chef wäre er optimal. Leute zu begeistern und die Erfahren der Leute abzuschätzen und sie danch einzusetzen, das konnte niemand besser als Uli. Er ist ungeheuer begabt und erfahren, trotz seines Alters. Er arbeitete bei alle möglichen Firmen im In- und Ausland. Trotzdem identifiziere ich mich mehr mit Stefan. Ich weiß, dass ich meinen eigenen Weg finden muss. Aber der Weg, den er eingeschlagen hat, soll mein Vorbild sein. Einmal nach Südostasien, zeigt sagt mehr über mich aus als 30 Praktika in Deutschland. Das zeigt, dass ich mit fremden Kulturen umgehen kann, mich dort zurechtfinde und in einer ungewohnten Umgebung arbeiten kann. Zudem bin ich selbstständig und bin bereit mich Herausforderungen zu stellen und Sprachbarrieren abzubauen.
2.4.07 10:12


die wunderbarste Woche

Wieder mal Prüfungszeit! Und ich bin im fernen Südwesten.
Unsere Wohnung wäre wieder ideal gewesen. Kein Mensch da, naja fast Lindsay wäre wohl noch da. Aber die stört sich eh an nix und ist absolut unkompliziert. Wäre da nicht Johannes, der uns nun auf einmal, obwohl wir ein ganzes Sem. Zusammen gewohnt haben nicht mehr in der Wohnung haben will, alein. Wir könnten ja sonst was machen. Zum Glück ist er bald raus und geht nach Lübeck. Nachdem wir uns nun endgültig mit Johannes verstritten haben, klopfte ich mal bei unserm guten Freund Andy an. Er ist auch in den Ferien nicht wirklich da und Annelie ist für 2 Wochen in München. Schön, dass es noch gute Freunde gibt. Nunja da sind wir nun allein in der zwar nicht unbekannten aber ungewohnten Wohnung. Annelie haben wir gar nicht gesehen, obwohl wir in ihrem Zimmer pennen. Und Andy lässt sich nur sporadisch blicken Naja verständlich ;-) Die dritte Mitbewohnerin, Eva, sehen wir gerade noch am ersten Tag bei Ihrem Auszug. Aber hey wer ist das. Noch sehr vertieft in den Lehrinhalt von Steuerrecht stellt sich die neue Nachfolgerin vor. Sie heißt Saskia. Bezaubernd. Roger ist wie immer sehr freundlich und verabschiedet sich mit „Ähm wir haben viel zu tun, viel Spass beim Umzug.“ So fing alles an….
Nach der Steuerrechtprüfung geht’s für mich alleine weiter mit Controlling. Von den andern weiß ich, dass Controlling recht leasure ist. Nun ja mal sehen was meine neue Mitbewohnerin auf Zeit so macht. Wir kommen ein wenig ins Gespräch. Sie erzählt mir, dass sie zu Weihnachten von bei Ihrem Ex ausgezogen ist. Sie wird mir immer sympathischer. Aber gut einen Monat habe ich noch in Stuttgart zu verbringen. Mal schaun, ob wir uns im neuen Semester noch mal sehen. Bestimmt! ;-)
Neues Semester neues Glück. Endlich wieder in Stralsund angekommen. Alte Freundschaften aufleben lassen. Maria meine alte Mitbewohnerin lebt mir ihrem Jon in Holzhausen eingezogen. Nach vier Semestern ein Wiedersehen. Falk ist zurück aus seiner Südostasien, Australien Reise. Super Fotos. Und dann ist da ja noch unserer Herbergs-WG im Frankendamm.
Natürlich wollen wir es nicht versäumen uns für die Unterkunft und die Hilfe in der Not zu bedanken. Wir laden alle WG-Bewohner ein zu einem Essen. Leider ist Saskia an diesem Abend zum Theater und kann nicht kommen. Schade. Wir werden eine Woche später zum Gegenbesuch eingeladen. Saskia ist diesmal mit dabei. Auch wenn sie aufgrund von Schulaufgaben mit Ferrero Küsschen, die uns Falk dagelassen hat, aus ihrem Zimmer gelockt werden muss. Wir verstehen uns alle prächtig. Seitdem schreiben wir uns täglich übers StudiVZ. Andy verschwindet wie immer um 10 Uhr. Am Wochenende verabreden wir uns pdarüber sogar mit Uli und Ihrem Freund ins 8vorne. Wir quatschen eine weile. Auch wenn nicht die allerbeste Stimmung aufkommen mag. Trotzalledem verstehen wir uns ganz gut. Verabschiedung war recht förmlich. Aber mit einem gewissen knistern in der Luft. Ich lasse es mir nicht nehmen Saskia, wegen des verpassten Abendessens bei uns die Woche zuvor, nachzuladen. Sie druckst rum und meint, sie wisse wo das hinführt. Ich lasse ihr die Entscheidung und meine, dass es ein freundschaftliches Angebot ist ohne Hintergedanken. Sie lehnt trotzdem ab.
Tags drauf findet bei uns in der WG das 2. Pokerabend in diesem Semsterstatt. Natürlich lade ich die WG vom Frankendamm ein. Saskia explizit ein Stunde vorher zum Abendessen. Sie sagt zu beidem zu. Komisch. Warum nun doch, ein Tag nach der Abfuhr? Vermutlich ist ihr das Ende des Abendessens durch den Begin der Pokerrunde und das eintreffen der anderen Gäste recht. Schließlich kann so nichts weiter passieren. Aber gut, das Abendessen läuft in der Tat sehr schnell ab. Wir sind etwas in eile, und ich schaffe meine Portion wie immer nicht, bevor das Pokern beginnt. Ich erklären ihr nebenbei die Regeln des Spiels. Sie spielt gar nicht schlecht. Ich bin beeindruckt. Aber am Ende habe ich die meisten Chips und gewinne das Spiel per K.O.
Nächster Tag ist Mensaparty. Wir treffen uns mit gut einem dutzend Leute bei Andy Annelie und Saskia. Der Abend war wirklich gut. Die Mensapartys werden immer besser. Musiktechnisch und auch von er Atmosphäre (Wurde aber auch mal Zeit, endlich Couchen). Die Couchen habe ich aber nicht genutzt. Saskia war schon in meinem Augenmerck. Dennoch bin ich ihr nicht hinterhergedackelt. Am Ende sind wir dann aber doch zusammen mit Uli nach Haus gegangen. Natürlich habe ich mein Fahrrad noch dort zu stehen. Also wieder in den Frankendamm und wieder heim. Verabschiedung war ähnlich wie am Samstag recht förmlich. Man muss erwähnen, dass ich ganz gut getrunken hatte und sie absolut nüchtern war aufgrund von Antibiotika in der Woche. Abschlißend fragt sie dennoch, ob wir uns den Tag drauf wieder sehen.
Der 22. März: Saskia kommt, warum auch immer. Ich habe sie nicht direkt eingeladen und auch dementsprechend nichts vorbereitet. Sie ist zum Cafe da. Es gibt Kaffee und anschließend Eis, das wir auf dem Fensterbrett essen. Komisch aus der Perspektive habe ich mein Zimmer noch nie gesehen. Sie ist wunderbar. Vertritt ähnliche Ansichten wie ich, hat einen Frankreich fable und ist etwas verspielt. Wir drehen Kreise mit meinem Drehstuhl. Komisch irgendwie ist da doch mehr. Irgendwann landen wir auf meinem Bett. Ich kann es nicht leugnen, dass ich es dann doch vorangetrieben habe. Unsere Lippen berühren sich, es ist ein wundervolles Gefühl. Klar will ich mehr, aber es geht gerade etwas schnell. Ich nehm das Tempo raus uns sie verabschiedet sich auf morgen.
Ich besuche sie im Speicher. Mein Gott haben wir beide ei Kribbeln im Bauch. Wir küssen uns innig und lange. Ich beobachte sie bei der Arbeit. Viel los ist zum Glück nicht. Ich bin der einzige Gast. Das Wochenende verbringe ich in Karlshagen, Saskia bekommt Besuch von Ihrer mutter. Ihre Eltern werden sich wohl demnächst trennen. Jedenfalls favorisiert Saskia dies. Sonntagnachmittag komme ich wieder. Ich hole sie ab und wir gehen spazieren. Am Sund, durch die Altstadt. Wir harmonieren perfekt zusammen. Es ist wunderbar, ich habe mich so gefreut sie wieder zu sehen.
Die nächste Woche ist die absolut beste Woche, die ich jemals hatte. Ich habe das Gefühl richtig verliebt zu sein. Und werde mir immer sicherer, dass es bei Saskia genauso ist. Am Montag dann bleibt sie das erste mal über Nacht. Die Woche genieße ich jeden Augenblick zusammen mit ihr.
Am Mittwoch wird wieder gepokert. Wir zeigen zum ersten mal öffentlich unsere Zuneigung. Alle freuen sich mit uns. Am Freitag steht ein Live-Konzert von Annelies Bruder in der Werkstatt auf dem Plan. Leider ist es nicht sehr gut besucht. Was allerdings nicht stört, da wir ohnehin fast die ganze Zeit mit uns selbst beschäftigt sind. Auch die Greifswalder freuen sich ungemein zu uns. Alles scheint perfekt. Am Abend dann bleibe ich erstmalig bei ihr. Das war schon Mitte der Woche geplant, weshalb wir uns sehr auf das vorstehende Wochenende gefreut haben. Es war richtig gut. Auch wenn ich am Ende ihr meine Liebe gestehe, und über die Antwort: „Sag das nicht, nicht jetzt“ nicht ganz zufrieden bin.
Am Sonnabend dann machen wir einen Ausflug nach Altefähr. Wir liegen in der Sonne, schlecken das erste Eis des Jahres und genießen das super Wetter und uns. Ich kenn nun ihre Empfindlichen Stellen ganz genau, und weiß, wie ich sie heiß machen kann. Ich mag sie gar nicht mehr loslassen.
Zum Abend gibt es frischen Fisch vom Fischhändler, de ich bis dato gar nicht kannte. Abends hat Saskia keine Lust mehr auf weggehen, und so bleiben wir lieber im Bett und schauen die Bluthochzeit. Am nächsten ag verabschiede ich mich, für den Nachmittag. Ich musste noch was für PPS vorbereiten. Was ich auch gut geschafft habe. Zum Abend verabreden wir uns erneut.
Saskia kommt zu mir. Sie begrüßt mich eher kalt. Kein Kuss, nur eine Umarmung. Ich merke sofort irgendwas stimmt nicht mehr. Sie bringt mir auch meine Sachen, sogar das Obst , das ich Tags zuvor mitgebracht habe. Lass uns mal reden, sind ihre Worte. Am besten draußen. OK denke ich, das wars dann wohl, aber ich bin gespannt aber irgendwie will ich es doch gar nicht hören. Schon bevor sie mir was sagt, bin ich am Boden zerstört. Warum nur wieder? Wir spazieren ein Runde am Hafen. Und dann erwähnt sie es. Sie hatte am Nachmittag viel Zeit nachzudenken. Ich fahr ihr ins Wort: „ Ist das der Grund warum du mich nicht mehr küsst.“ Lass mich ausreden. Ihr ist aufgefallen, dass sie noch zu sehr an ihren Ex denkt. An einigen Stellen in der Stadt, bei einigen Sachen, die ich tue, denkt sie an ihren Ex. Und sie findet das nicht normal. Klar, sage ich, du warst mit ihm 2 Jahre zusammen, das ist ne lange Zeit, da macht man viel mit, das geht nicht so schnell. Außerdem ist es legitim, wenn man über seinen Ex nachdenkt, oder sogar Vergleiche anstellt. Man war ja schließlich nicht grundlos mit dem zusammen. Das mache selbst ich. Sie meint es wäre nicht einfach für sie umzuschalten und alles was sie mir je gesagt hat auch ernst gemeint war. Aber sie brauche noch Zeit sich selbst zu finden. Einerseits schätze ich das an ihr. Besser als wenn sie so mir nichts dir nichts von einem zum andern rennt. Blöd finde ich nur, dass ich nun der Leidtragende bin. Sie gesteht mir weiterhin, dass sie mich sehr gern hat und trotzdem gerne mit mir was unternehmen möchte, mit uns pokern will usw. Aber wie stellt sie sich das vor. Ich kann nicht von nun auf gleich umschalten. Das ging vielleicht einmal gut, aber auch nur, weil ich diejenige täglich sehe, und ich sie wahrscheinlich nicht richtig geliebt habe. Aber bei Saskia ist das was anders. Wir können doch nicht die 11 Tage vergessen machen und da weitermachen, wo wir am 21. 3. waren verdammt.
Mir fällt nichts ein, sie geht, sie weiß zwar nicht genau was sie will, aber sie geht und lässt mich allein auf der Bank. Ich merke und weiß was ich will, ich will sie und ihr es ein letztes mal zeigen. Ich renne ihr hinterher. Verlange noch mal mit ihr zu sprechen, und bekomme die gröbste Abfuhr, die ich je bekam: „Es fällt mir auf keinen Fall leicht, aber was du jetzt machst, finde ich richtig scheiße“ Ich bin schockiert. Mein Herz bricht, ich könnte kotzen, schreien, heulen, fluchen, hassen. Das kanns doch nicht sein. Bisher bin ich mit fast all meinen Freundinnen (außer meiners ersten) wenigsten im Guten auseinander gegangen, dass man sich wenigstens spricht. Aber warum dies?
Ich weiß nun nicht wies weiter geht, bin mir aber definitv sicher, so nicht. Wir müssen aber beide was verändern. Fatal ist, dass wir ähnliche Freunde haben. Annelie und Andy bilden eine Schnittmenge. Ein wiedersehen wird es wohl irgendwann geben. Aber so?

Abschließen diese SMS:
Ich hasse wie wir außeinander gehen,und dass du nicht anrufst.
Ich hasse,wenn du Recht behälst,und deine Spielereien.
Ich hasse,wenn du nicht da bist,und deine ganze Tuerei.
Doch am meisten hasse ich,dass ich dich nicht hassen kann.
Nicht mal ein wenig,nicht mal ein bisschen.
Nicht einmal fast.

Was nun zu tun ist:
- Sie muss bereit sein, ihre Vergangenheit zu bewältigen, und es einsehen, dass es ein Teil ihres Lebens darstellt, den ich nie kritisieren werde. Vorher brauchen wir nicht weitermachen
- Ich muss mich für die Wortlosigkeit entschuldigen, in solchen Situationen gehen mir 1000 Gedanken durch den Kopf, klar denken fällt mir dann noch schwerer
- Wir müssen beide, klar abstecken. Worans gelegen hat? Und was noch drin ist? Vielleicht kann ich ihr bei der Überwindung helfen.
- Ich muss aufhören sie auf ein Podest zu stellen und sie anzuhimmeln, auch wenns schwer fällt, sonst mach ich mich fertig. Vielleicht ergibt sich irgendwann noch mal ein Gelegenheit, aber denk nicht dran. Gelegenheiten sind Zufälle.

Mit dem Gedanken im Hinterkopf komme ich wieder.
Bis dahin wird wohl einige Zeit ins Land gehen. Vielleicht gings wohl doch zu schnell, dass das kribbelige Gefühl nun doch schon wieder weg war. Warum sind Frauen so kompliziert? Ich dachte sie wäre es eigentlich nicht. Aber vermutlich ist sie doch zu ehrlich (zu sich selbst.) Und nun stehen wir vor dem Scherbenhaufen. Trotzdem bleibt sie für mich ein Sonnenschein und die collste, die gefühlvollste, und durchaus attraktivste Freundin, die mich in dem was ich tue schätzte und die ich auch achten konnte in dem was sie tut. Sie war keine Tussi, machte sich nicht viel aus Schminke (nur wenns sein muss) und aufgeblasenen Typen, hat einen CD-Koffer mit lauter genialer Musik, fährt Fahrrad wie ich und hasst aufgemotzte Autos. Und ich liebe ihren Verstand, ihre Sinnlichkeit sich fallen zu lassen, ihre schlanke Figur, ihr zartes Gesicht, ihre noch weicheren Hände, ihr welliges, blondes Haar.
2.4.07 23:34





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung